Wie uns Affirmationen stärken können

Affirmationen

Die Macht unserer negativen Glaubenssätze

Wir alle tragen sie in uns. Sie entspringen aus unseren Erfahrungen, unseren Prägungen und Erlebnissen. Vielleicht bringen wir manche auch bereits mit auf diese Welt. Jeder von uns hat seine ganz individuelle Sammlung. Manche sind stärker ausgeprägt als andere, einige können wir überwinden, andere bleiben uns für immer – unsere negativen Glaubenssätze. 

Habt ihr das Gefühl, dass ihr all eure Stärken voll und ganz Leben könnt? Dass ihr voll entfaltet seid in eurer ganzen Blüte? 

Negative Gedanken führen dazu, dass wir innere Zweifel entwickeln. Sie stehen uns im Weg, in unserem Sein und unserem Tun. Sie hindern uns daran, kraftvoll durchs Leben zu gehen, an uns und unsere Fähigkeiten zu glauben, mutig zu sein.

Sie erlöschen das Feuer, bevor es richtig zu brennen begonnen hat. Und das ist wirklich schaden, denn das führt dazu, dass wir unsere Potenziale nie vollkommen leben können. Wir verschließen Dinge in uns, weil wir nicht an sie glauben können. 

Stell dir vor, du wärst vollkommen frei. Frei von diesen negativen Glaubenssätzen dir selbst gegenüber. Du würdest dich selber liebevoll betrachten, an dich glauben, dich selber gerne mögen von oben bis unten, innen und außen. 

Wie würde es sich für dich anfühlen, könntest du sie einfach abschütteln? Stell dir vor, dein ganzer Körper würde erfüllt sein, von einer positiven Energie. Nichts würde dich festhalten oder aufhalten. Du könntest aus deiner ganzen Kraft schöpfen und dich öffnen und nichts in dir zurückhalten müssen. 

Ist das nicht eine ziemlich wunderbare Vorstellung? 

Jetzt ist Schluss! Formuliere endlich positive Glaubenssätze 

Affirmationen stellen eine effektive Methode dar, deine negativen Glaubenssätze in selbstbejahende Sätze umzukehren. Änderst du deine Einstellung und deine Überzeugungen, wirst du zu so viel mehr fähig sein.  

Etwa 60.000 Gedanken denken wir im Durchschnitt pro Tag. Unsere Gedankenwelt hängt eng mit unseren Gefühlen und Handlungen zusammen. Das bedeutet, dass unsere Gedanken uns bewusst und unbewusst stark beeinflussen. 

Denken wir positiv, werden wir unweigerlich auch positive Gefühle verspüren. So können uns unsere Gedanken motivieren, sie können uns dazu bringen an uns zu glauben, mutig zu sein, uns selbst etwas zuzutrauen und liebevoll mit uns selbst umzugehen. 

Affirmationen können dich dabei unterstützen, deine Gedanken positiv zu stimmen. Durch Affirmationen visualisierst du ein Ziel in deinen Gedanken. So kannst du es dir bewusst vor Augen führen. So wird es greifbarer und realer. Nach und nach veränderst du deine Einstellung und dein Handeln bis dein Ziel schließlich Wirklichkeit geworden ist. 

Beispiele für positive Affirmationen 

Du kannst für nahezu alle Ereignisse oder Themen positive Affirmationen formulieren. Ganz egal ob für Gesundheit, Motivation, Liebe, Erfolg, Selbstvertrauen, Lebensfreude, Energie, Geburt oder andere Bereiche, die dir am Herzen liegen. 

Beispiele

  • Ich achte auf die Bedürfnisse meines Körpers. 
  • Ich bin wertvoll. 
  • Ich bin kreativ und kann meine Ideen erfolgreich umsetzen. 
  • Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten. 
  • Ich habe die Stärke schwierige Zeiten durchzustehen. 
  • Ich trage Liebe und Lebensfreude in das Universum. 

So formulierst du positive Affirmationen

1. Formuliere Affirmationen wenn möglich selbst

Es ist wichtig, dass deine Affirmationen deinen eigenen Vorstellungen entsprechen. Sodass du ganz konkret weißt, was die Affirmation für dich bedeutet. Sie muss dich erreichen und zwar an dem Punkt, an dem du sie benötigst. Die Formulierung muss also für dich stimmig sein. Sie muss sich für dich so attraktiv und so glaubhaft wie möglich anfühlen.

2. Affirmation im Präsens formulieren

Mit einer Affirmation erschaffst du dir eine alternative Realität. Tauchst du häufig genug in diese ein, wird sie für dein Unterbewusstsein Wirklichkeit. Denn dein Unterbewusstsein lebt immer im Hier und Jetzt und kann nicht unterscheiden zwischen Realität und erlebter Fiktion. 

Schreibst du Affirmationen in der Zukunftsform, werden sie für dein Unterbewusstsein nicht greifbar sein. So fällt es viel schwerer, etwas zu erreichen, denn für dein Unterbewusstsein bedeutet es vor allem: Heute auf jeden Fall nicht!

Formulierst du Affirmationen im Präsens, erkennt dein Unterbewusstsein, dass es jetzt handeln muss. 

3. Positive Formulierung 

Deine Affirmationen sollten keine Verneinungen wie „nicht“, „nie“ oder „kein“ enthalten. Sage also z.B. nicht: „Ich will nicht unsicher sein“, da hier der Fokus auf „unsicher“ liegt und dies negative Gefühle in dir auslösen kann. Deine Affirmation soll dich jedoch bestärken, sie soll sich gut anfühlen. 

Aus dem Grund solltest du eine positive Formulierung wählen: „Ich bin selbstsicher“. Also so, als wäre die Affirmation bereits eingetreten. 

4. Visualisieren

„Malen Sie sich die Erfüllung Ihres Wunsches in kräftigen Farben aus und betrachten Sie ihn als bereits verwirklicht. Wer die nötige Ausdauer und Konzentration mitbringt, wird nicht lange auf den Erfolg warten müssen.“ Joseph Murphy

Dein Unterbewusstsein reagiert besonders stark auf Bilder und Gefühle. Daher ist es besonders wichtig, dass du dir deine Affirmationen vor deinem inneren Augen genau vorstellen kannst. So als wäre sie bereits Wirklichkeit. 

Nehmen wir an, deine Affirmation lautet: „Ich bin selbstsicher“, schließe deine Augen und stelle dir genau vor, wie es sich anfühlt, selbstsicher zu sein. Vielleicht hast du eine konkrete Situation im Kopf. Was genau siehst du? Wie verhältst du dich? Was strahlst du aus? Wie reagieren andere auf dich? Lade deine Affirmation emotional auf, verknüpfe deine Empfindungen und Vorstellungen mit ihr. 

Wie oben bereits geschrieben, wird dein Unterbewusstsein nicht erkennen, ob du eine Situation tatsächlich erlebst oder sie lediglich deine fiktive Vorstellung ist. 

5. Überarbeiten

Fühlt sich deine Affirmation nicht mehr stimmig an, solltest du sie verändern und anpassen, sodass sie wieder ihre positive Wirkung in dir entfalten kann. Affirmationen verhelfen dir zur Veränderung. Und das ist ein Prozess, in dem du dich stets weiterentwickelst.

6. Nicht so schnell aufgeben

Veränderung ist ein Prozess, der Zeit braucht. Viele unserer negativen Glaubenssätze haben ihren Ursprung in unserer Kindheit. Wie alt bist du heute? Dann kannst du ungefähr abschätzen, wie lange du die negativen Gedanken bereits mit dir herumträgst. Und im Laufe der Zeit festigen sie sich. Sie werden ein Teil von dir.

Glaubenssätze umzukehren, gelingt daher nicht von heute und morgen. Das Unterbewusstsein zu beeinflussen, benötigt Zeit. Und es braucht Impulse. 

Daher musst du dich kontinuierlich und konsequent auf dein neues Ziel fokussieren. 

Affirmationen anwenden

Nimm dir mehrmals täglich Zeit für deine Affirmation. Du kannst z.B. die Zeit nach dem Aufstehen, während dem Zähneputzen, beim Kochen, Putzen, während du auf etwas wartest, vor dem Schlafengehen nutzen. Natürlich eignen sich noch sehr viel mehr Situationen. Wichtig ist, dass du dich voll und ganz konzentrieren kannst und dein Kopf frei von allem anderen ist. 

Sprich deine Affirmation laut aus oder sage sie dir leise im Kopf. Wiederhole sie mehrmals. Konzentriere dich auf die Bilder und Gefühle, die in dir ausgelöst werden. Stelle dir vor, sie sind bereits Wirklichkeit. 

Je häufiger du dich mit deinen Affirmationen beschäftigst, umso schneller wird eine Veränderung eintreten. 

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